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Naturbewusster Ackerbau

Das Land, das Familie Struve bewirtschaftet, ist eine seit vielen Jahrhunderten bestehende Kulturlandschaft. Diese gilt es zu erhalten. Deshalb werden dem Boden über die Jahre nicht mehr Nährstoffe entzogen als zugeführt. 

Die Artenvielfalt der Schaalseeregion liegt Struves besonders am Herzen. Darum setzt ihr Betrieb auf eine abwechslungsreiche Fruchtfolge, Blühstreifen für Insekten und Rückzugsmöglichkeiten für Wild und Vögel in Feldgehölzen und Knicks. Mindestens fünf Prozent der Gesamtfläche besteht aus Feldgehölzen, Knicks sowie stillgelegten Ackerflächen und wird aus der intensiven Nutzung herausgenommen.

Durch dieses naturbewusste Wirtschaften hat Neu-Wilhelmsthal eine hervorragende Grundwasserqualität und viele Insekten, Vögel und Wildtiere.

Um Bewohnern und Besuchern der Schaalseeregion jahrhundertealtes und modernes Wissen über Ackerbau und Feldfrüchte zu vermitteln, bieten Struves seit 2021 gemeinsam mit Hannelore v. Witzendorff einen Ackererlebnispfad auf v. Witzendorffs Gut Groß Zecher an, dessen Flächen von Struves bewirtschaftet werden.

Der Ackererlebnispfad beginnt und endet am Parkplatz vom Gut Groß Zecher. Er ist von Mitte Mai bis zur Ernte Ende Juli kostenlos zu erleben. Der knapp drei Kilometer lange Pfad ist nur zu Fuß begehbar und man sollte geländegängig sein, da er direkt durch die Traktorspuren führt. Vom Startpunkt am Parkplatz des Gutes geht es zunächst die Lindenallee hinauf und dann links ab ins Getreidefeld.

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So viele Brötchen wachsen auf einem Fußballfeld

 

Wie viele Brötchen lassen sich aus 1 qm Weizen backen? Wie viel CO2 bindet ein Fußballfeld Mais? Und wie wächst eigentlich Dinkel am besten?

 

Das erfährt, wer den Ackererlebnispfad am Schaalsee begeht. Wir, Stephan und Yvonne Struve aus Neu-Wilhelmsthal bei Seedorf, möchten in Zusammenarbeit mit Hannelore von Witzendorff vom Gut Groß Zecher das jahrzehntealte Wissen unserer Familienbetriebe teilen und weitergeben – an Kinder und Erwachsene, an Großstädter und Landliebhaber.

 

Dafür haben wir den knapp 3 Kilometer langen Erlebnispfad durch Felder des Gutes angelegt. Der Weg führt auf den Traktorspuren durch Roggen, Agroforst, Dinkel, Emmer, Gerste und Weizen; Info-Tafeln erklären den Gedanken des naturbewussten Ackerbaus, erläutern die Vorteile alter Getreidesorten und warum die Blühstreifen am Feldrand nicht nur schön aussehen, sondern ökologisch wertvoll sind. Wer Glück hat, entdeckt sogar Rebhühner, Schmetterlinge oder den Seeadler.

 

Der kostenlose Ackererlebnispfad ist vom 20. Mai bis zur Ernte Ende Juli ganztägig begehbar. Der Rundweg startet und endet am Parkplatz von Gut Groß Zecher, Lindenallee 15, 23883 Groß Zecher.

 

Wer mag, kehrt im Anschluss auf dem Gut in der „Kutscherscheune“ direkt am Schaalsee ein– köstliche Torten, mit unserem „Schaalseekorn“ gebacken, der Lauenburger Teller „Gerolltes vom Acker“, Mehl und Honig für zuhause sowie viele andere Köstlichkeiten runden das Erlebnis ab.